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Die Träume der Abwesenden

Regie: Stephan Kimmig

Bühne: Katja Hass

Kostüme: Anja Rabes

Musikalische Leitung: Nils Strunk Choreographie: Bahar Meriç

Dramaturgie:

Michael Billenkamp,

Almut Wagner

Foto: Sandra Then

Judith Herzberg zeichnet in ihrer Trilogie mit feinem Humor und leichter Hand das Porträt einer jüdischen Großfamilie aus Amsterdam zwischen den 1970er-Jahren und der Jahrtausendwende. Es ist eine Chronik der Gefühle und verwickelten Beziehungen. In einem Reigen über drei Generationen hinweg wird geheiratet, werden Kinder gezeugt, finden Trennungen statt, wird sich neu verliebt – und wieder geheiratet. Nach außen hin führen die Familienmitglieder und ihre Freund*innen das alltägliche Leben ihrer Zeitgenoss*innen, und wenn sie sich bei Hochzeiten oder Begräbnissen treffen, wird geredet, getanzt, geliebt und gestritten. Doch ganz beiläufig und unvermittelt zeigen sich hinter der fröhlichen Fassade Einblicke in ein verwundetes Seelenleben. Es sind die Geschichten von Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen, in deren Körper sich die Traumata der Verfolgung und Shoah tief eingeschrieben haben. Sich von der Vergangenheit zu lösen, scheint unmöglich, und wie ein unsichtbares Vermächtnis werden die Bilder und Erinnerungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Aber trotzdem geht ihr Leben weiter, sie tanzen, lieben, heiraten aufs Neue und bleiben dabei unentwegt auf der Suche nach einem Neuanfang.

Spieler*innen:

Steffen Höld
Barbara Horvath
Liliane Amuat
Hanna Scheibe
Robert Dölle
Katja Jung
Thomas Lettow
Carolin Conrad
Max Rothbart
Lukas Rüppel
Lisa Stiegler
Christoph Franken
Linda Blümchen
Niklas Mitteregger
Delschad Numan Khorschid

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